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Der Judogi (Judo-Anzug) jedes Judoka wird durch einen Gürtel (Obi) zusammen gehalten. Darüber hinaus hat er noch eine weitere wichtige Funktion: An der Farbe des Gürtels kann man den Ausbildungsstand des Judoka erkennen. Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel. Nach entsprechender Trainingszeit kann er eine Prüfung vor einer Prüfungskommission ablegen. Dabei müssen je nach Höhe der Graduierung mehr oder weniger schwierige Falltechniken und Techniken mit einem Partner demonstriert werden. Nach bestandener Prüfung hat der Judoka das Recht und die Pflicht, den Gürtel mit der seiner Graduierung entsprechenden Farbe zu tragen.
Die Gürtelfarben: Als Faustregel kann man sich merken: Je dunkler die Farbe des Gürtels, um so höher ist der Ausbildungsstand des Judoka.
Schülergürtel (Kyu) Ein Klick auf die Bilder öffnet die jeweilige Prüfungsordnung!
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9. Kyu (Rok-kyu) weiß
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8. Kyu weiß-gelb
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7. Kyu (Go-kyu) gelb
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6. Kyu gelb-orange
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5. Kyu (Shi-kyu) orange
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4. Kyu orange-grün
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3. Kyu (San-kyu) grün
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2. Kyu (Ni-kyu) blau
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1. Kyu (Ik-kyu) (braun)
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Meistergürtel (Dan)
- schwarz für den 1. bis 5. Dan
Großmeistergürtel (Dan)
- rot-weiß für den 6. bis 8. Dan rot für den 9. und 10. Dan
Ideelle Gürtel
- weiß für den 11. und 12. Dan, aber doppelt so breit wie bei den Schülern
Gürtel oberhalb des 5. Dan (Großmeistergürtel) können nicht durch Ablegen einer Prüfung erreicht werden. Sie werden ausschließlich verliehen. Eine höhere Graduierung als der 10. Dan wird weltweit nicht vorgenommen.
Professor Jigoro Kano, der Begründer des Judo, hat keinen Dan im Judo, weder den 1. noch den 11. Dan: Aus japanischer Sicht hat niemand die Autorität ihm einen Dan-Grad zu verleihen, da niemand im Judo über ihm steht.
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